Panikmache Nein, Vorsicht Ja

Panikmache Nein, Vorsicht Ja

Panikmache nein, Vorsicht ja

Ich möchte nicht eine von Tausende sein, die über das Coronavirus sprechen, denn ich habe nicht genug Kenntnisse und möchte nicht darüber spekulieren. Ich versuche so wenig wie möglich Nachrichten darüber zu lesen, die mich unsicher machen, dennoch kann ich  mir dieser Situation nicht wirklich entziehen.

Nun weiß ich, dass Panikmache und Angst die Funktion meines Immunssytems vermindern.

Deswegen habe ich heute ein paar Tipps für Dich zusammengestellt, wie Du Deiner natürlichen Immunabwehr stärken und unterstützen kannst und wie Du dieser ganzen Panikmache keine Chance gibst.

Es sind Werkzeuge, Methoden, Tipps und Ideen, die leicht umzusetzen sind:

  • Bewegung an die frische Luft
  • Vermeidung von großen Menschenansammlungen
  • Entspannung, dadurch werden Deine Blutgefäße ausgeweitet und die verbesserte Durchblutung kann Dein Immunsystem besser schützen
  • Viel frisches Wasser trinken (keine Sodas oder fertige Säfte)
  • Viel Grünzeug essen (in Form von Smoothies oder Salate)
  • Viele entzündungshemmende Gewürze anwenden (Ingwer, Kurkuma, Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskatnuß)
  • Gekeimte Sprossen essen (die Konzentration von Minerallstoffen und Vitamine ist sehr hoch und die darin enthaltenen Antioxidantien sorgen dafür, freien Radikale unschädlich zu machen)
  • Für einen entspannten Schlaf und weniger Stress (Lavendelöl und Zedernöl auf das Kopfkissen getröpfelt, sorgt es für eine angenehme Nachtruhe)
  • Ärger und Frust loslassen (auch hier untersütze ich diesen Bereich mit ätherischen Öle – siehe Leber-Gruppe von Maria im März)
  • Auf Sauberkeit und Hygiene achten (ein kleiner Spray – auf Pflanzenbasis mit einer würzigen Mischung – begleitet mich immer, wenn ich unterwegs bin)
  • Bereite Dir mein spezieller Ingwershot (die Schärfe wird durch den Apfel etwas vermindert)

Und vor Allem, lasse diese Panikmache nicht über Dein Leben bestimmen.

Start der Networkerinnen Akademie

Start der Networkerinnen Akademie

Start der Networkerinnen Akademie

Am Montag, den 17. Februar ist es soweit… die Networkerinnen Akademie öffnet offiziell ihre Pforten und wir steigen gleich in die Welt des Netzwerkens. In dieser Akademie geht es nicht um die schrille, laute, teilweise aufgesetzte Art des Netzwerkens sondern um die achtsame, sanfte und nachhaltige Weise dieses Business zu betreiben.

Bevor wir aber ganz offiziell mit der Akademie starten, bietet Sylvia am Sonntag um 10.00 Uhr ein kostenloses Webinar an „Einfache Nicht-Verkaufsstrategien für Frauen im Network Marketing„. Ich arbeite schon so lange mit ihr zusammen und es ist wunderbar zu sehen, wie viele Frauen sie schon geholfen hat, den Schalter umzulegen und die Angst vor Facebook zu verlieren.

Denn darum geht es in ihrem Webinar.

Dieses Coaching ist für DICH, wenn du …
… neu bei Facebook oder Social Media bist 🙂
Überfordert bist?
Nicht weißt, wo du anfangen sollst?
Nicht wie ein Verkäufer wirken willst?

… Facebook nutzt 🙂
Es kostet dich zu viel Zeit?
Ohne die Ergebnisse zu liefern, die du dir davon erhoffst?

… Soweit bist, das nächste Level zu erreichen 🙂
Mehr Freizeit?
Mehr Umsatz?
Ein größeres Team?
Nächster Rang?

Social Media – Segen oder Flucht… Du hast die Wahl! Mache Facebook zu Deinem Freund und zu Deinem Kraftort.

Um dich für das FB Coaching anzumelden, nutze bitte diesen Link: http://bit.ly/3214qMV

Ich freue mich, wenn Du auch am Sonntag dabei bist und wir Deinen Weg zum angstfreien Umgang mit FB & Co. ebnen können

Raus aus den Federn. Der perfekte Start in den Tag

Raus aus den Federn. Der perfekte Start in den Tag

Raus aus den Federn. Der perfekte Start in den Tag

Hast Du schon erleben dürfen, wie ein neues Ritual den gesamten Tagesablauf ändern kann, wie eine Morgenroutine Dich positiv auf den Tag einstimmen kann?

Hier verrate ich Dir ein paar Tipps für eine Morgenroutine. Es gibt nicht DIE perfekte Morgenroutine. 🚀🚀🚀

Wichtig ist, dass sie für Dich passt und du jederzeit die Wahl hast, sie zu verändern.

Wichtig ist auch, dass es nicht in Stress ausharrt und Du vor lauter Routinen den Fokus verlierst.

Es gibt so viele Ideen, wie man den Tag begegnen kann.

🌺🌺🌺 Möchstest Du mir Deine TOP DREI verraten?

100 Tage dran bleiben

100 Tage dran bleiben

100 Tage dran bleiben und Kurs halten… Kannst Du Dir vorstellen, was ich mit Dir vor habe?
Wie oft hast Du Dir etwas vorgenommen,das Du nicht durchgezogen hast? 

  • Deine Wohnung enttrümpeln
    (durch meine Auswanderung habe ich viel Erfahrung gewonnen).
  • Mehr Achtsamkeit in Dein Leben bringen.
  • Deine Ernährung umstellen
  • Ein paar Pfunde los werden
  • Eine Sportroutine einführen und durchziehen
  • Ein Visionboard gestalten und damit arbeiten
  • Mit mehr Selbstvertrauen auftreten

Warum scheitert es so oft bei Dir? Ja ganz genau, weil Du denkst, Du kannst es alleine schaffen.
So motiviert Du auch mit Deiner neuen Unternehmung startest, irgendwann ist die Luft raus und Dir fehlt die Kraft und Motivation weiter zu machen. Du fühlst Dich als Versager und machst Dich nieder und so beginnt die Abwärtsspirale in die Selbstmitleid und die innere Zerissenheit.
Du fühlst Dich hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht etwas zu verändern und die Angst über Deinen Schatten zu springen.

Ich möchte Dir helfen über Deinen Schatten zu springen, Dich auffangen und motivieren, überhaupt anzufangen und weiter zu machen. Dafür habe ich mein 100 Tage-Kurs „Dran bleiben und Kurs halten“ entwickelt.

Spring ganz schnell auf die Warteliste, damit Du rechtzeitig alles Details zum Umfang, Ablauf und Preis erhalten kannst. Der Start ist am 27.01.2020 und die Teilnehmerzahl ist begrenzt, damit ich mich intensiv um die Gruppe kümmern kann.

Hier geht es zur Warteliste: https://info-fe4b.gr8.com/

Verbringst Du drei intensive Tage mit mir?

Verbringst Du drei intensive Tage mit mir?

Ich habe heute ein neues kostenloses Angebot für Dich und freue mich, wenn Du dabei bist.

Ist es Dir nach den Festtagen alles zu viel und Du möchtest wieder zu Dir finden, oder Du hast zu viel gegessen, getrunken und zu viel Stress um Dich herum gehabt?
Ich begleite Dich 3 Tage lang mit Impulse, Rezepte und Tipps, die Dich unterstützen, zu mehr Leichtigkeit, inneren Stärke und Energie zu kommen 💃💃💃

Dieser Kurs findet ausschließlich per eMail statt. D. h. du bekommst jeden Tag eine eMail in Deinen Postfach.
Hier kannst Du Dich kostenlos anmelden https://info-1046.gr8.com/

Wenn Du bei meinem Minikurs vor Weihnachten schon dabei warst, weisst Du, was alles geschehen kann…

  • Freude
  • Energie
  • Staunen
  • Spaß
  • Wissen und
  • Überraschungen

Hier geht es zur Anmeldung: https://info-1046.gr8.com/

Mehr Energie und Power in Dein Leben

Mehr Energie und Power in Dein Leben

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📢📢📢 Schau mal diese tollen Angebote von Kay Fitzgibbons von Kankuna Essentials by KayFitz.

Ich habe beide Programme schon mitgemacht und war jedes Mal total begeistert. Wenn Du Kay kennst und mit ihr gearbeitet hast, weißt Du, wie ihr Deine Gesundheit und Deine Fitness am Herzen liegt.

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Bis zum 10. Januar um Mitternacht 🕛🕛🕛 kannst Du von dem Vorteilspreis profitieren. Es ist jetzt die letzte Gelegenheit, 48% bei Detox your life! und 30% bei FIIT.35 zu sparen. Danach werden die Preise hochgehen. Zögere nicht weiter, denn es ist Deine Chance Deine guten Vorsätze für das Jahr 2019 zu halten.

Das Programm „Detox Your Life!“ ist Detox auf allen Ebenen – ohne Verzicht – mit Essen, denn Detox heißt nicht, dass Du fasten musst.

Mehr Energie und Power in Dein Leben

„Detox your life!“ zeigt Dir wie Du mit ganz einfach super leicht umsetzbaren Tipps mehr Energie & Power in Dein Leben bringst und zwar dauerhaft! Nicht nur für 1 Woche, nicht für 8 Wochen, in denen Kay Dich intensiv begleitet – sondern Dein Leben lang!

Sie zeigt Dir den Weg zu einem bewussten Leben, zu mehr Spaß, zu mehr Zeit für Dich! Sowohl mit dem Detox-Programm als auch mit FIIT 35.

Aber schau doch selber nach, wie Du mehr Energie und Power in Dein Leben bekommst:

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Mehr Energie und Power in Dein Leben

Waldspaziergang gegen Depressionen

Waldspaziergang gegen Depressionen

Waldspaziergang gegen Depressionen mit Tanja Kaiser von www.tanja-kaiser.com

Hallo, mein Name ist Tanja Kaiser.

Ich habe schon immer das Glück gesucht.
Manchmal fand ich kleine Stücke Glück. Manchmal ging ich weinend ins Bett.
Das ist „zum Glück“ Vergangenheit. Denn es kam mein magischer Moment!
Jemand schenkte mir ein Buch und ich ließ mich inspirieren.
Danach hab ich viel geändert.

Heute arbeite ich selbständig. Als Reiseleiterin ins Glück.
Ich zeige Dir meine Geheimnisse, wie man Glück selber machen kann.
Ein Geheimnis findest du im Blog-Beitrag.

(Anm. von Nelly: Tanja hat mich eingeladen, bei ihrem Online-Glückskongress zu sprechen, der vom 10. bis 20. August stattfindet. Ich werde Dich rechtzeitig informieren).

Waldspaziergang gegen Depressionen

Ein Waldspaziergang ist gut gegen Depressionen. Das melden japanische Ärzte. Es werden weniger Anti-Depressiva verordnet, dafür mehr Aktivitäten in Feld und Flur. Schon eine einfache Runde durch ein paar Bäume hat positive Auswirkungen. Besonders Laubwälder sollen sich stimmungserhellend auf den betrübten Geist auswirken.


Das hat natürlich mit der guten Luft zu tun, die Wälder produzieren; mit der Einsamkeit, die man finden kann und mit der grünen Farbe, die bekanntlich das Beruhigungszentrum im Gehirn anspricht. Deshalb sind so viele OP-Kittel grün.


Meine liebste Information zu den japanischen Waldspaziergängen ist diese:

Ist die Natur im Wald intakt, leben dort immer noch viele Naturgeister. Das sind freundliche, kleine Wesen, die gute Laune verbreiten, und selbst viel lachen. Wo also der Wald noch gesund ist, leben Elfen, Faune, Zwerge und grüne Männchen? Wunderbar! Dann lasst uns dort spazieren gehen und ihre positive Energie mit ein bisschen Blatt-gefiltertem Sauerstoff aufsaugen.

Also, raus aus der Depression, rein in den Wald und Wichtel treffen!

 

Interview mit Astrid Krügel

Interview mit Astrid Krügel

Interviewfragen an Astrid Krügel, Bloggerin bei www.rawrebel.de

 

Astrid, ich freue mich sehr, dass du dich bereit erklärt hast, dich meinen Interviewfragen zu stellen. Seitdem bekannt ist, dass eine Sendung mit Dir beim WDR gedreht wurde, hast du bestimmt viele Interviewanfragen. Umso mehr freue ich mich, dass du meiner RohKöstlich-Interview-Reihe beiwohnst. Stell dich doch mal bitte meinen Lesern kur vor.

 

Ich stelle mich mal vor. 🙂

 

Meine Eltern gaben mir den Namen Astrid. Das war vor 47 Jahren. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Ziehe ich meine Lebenslinie, dann ist das eher eine sehr kurvenreiche Strecke. Mit vielen Hügeln, Bergen und tiefen Tälern rechts und links des Weges.

Mittlerweile reise ich mit ca. 50 kg weniger Gepäck durch mein Leben. Und ich bin stolze Oma zweier wundervoller Enkelkinder (4 Jahre und 9 Monate). Ich schreibe in meinem Blog über die Dinge, die mich bewegen. Und davon gibt es viel.

Wenn ich dann noch andere Menschen zum Schmunzeln bringe und Mut machen kann, dass ANDERS gelingen kann, dann ist alles fein.

 

Du ernährst dich seit 2014 roh-vegan. Was hat dich dazu bewegt?

Vegan ernähre ich mich bereits seit 2010. Zur Rohkost bin ich dann allerdings nicht dadurch gekommen weil es gesünder ist – sondern weil ich einen/DEN Mann traf.

Dieser Mann hat mein Leben im März 2014 komplett auf den Kopf gestellt. Und er hatte in mir die Fähigkeit hervorgerufen, aus meinem alten festgefahrenen Leben wahrhaft ausbrechen zu können. So brauchte es dann nicht mehr viel, mich auch noch von der Rohkost zu begeistern.

Bewegt hat mich dazu also die Liebe. Und ich bin dabei geblieben. Allerdings nicht bei dem Mann.

 

Ist deiner Meinung nach eine 100-prozentige Rohkosternährung erstrebenswert?

Absolutheiten finde ich eher schwierig. Wenn ich mir dies „auferlege“ und dann auch mal abweiche (aus welchen Gründen auch immer), dann entsteht eine Art von Schuld, von Leid und Versagensgefühlen, es nicht hinbekommen zu haben.

Eine Art der Gelassenheit hilft mir dabei resilient zu sein. Denn meist ist nicht die Situation des Erlebens das Problem, sondern wie wir darauf reagieren. Aus meinem Sack voller Erfahrungen kann ich das so sagen.

ICH mag morgens Kaffee. Auch alkoholfreies Hefeweizen und ab und an Kartoffelbrei mit Pflanzenmilch. Dafür könnte ich schon fast „Vater und Mutter“ verraten. 😉

Alles nicht Rohkost. Aus diesem Grund sage ich, dass ich 95 % roh unterwegs bin.

 

Welche Veränderungen hast Du psychisch und physisch durch die Rohkost festgestellt?

Schon durch die Umstellung auf die vegane Lebensweise habe ich eine große Veränderung bemerkt. Psychisch vor allem. Ich hatte und habe das Gefühl emotional stabiler zu sein. Es werden sicher auch noch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben.

Und durch die Rohkost?? Ich habe noch nie einen so großen Einfluss meiner Ernährung auf meinen seelischen „Zustand“ erlebt.

Ich erlebe mich klarer im Geist. Meine Emotionen und meine Fähigkeit zu fühlen sind präsenter. Was nicht immer einfach ist. Ich bin weniger „gedämpft“. Weniger „benebelt“. Und ich komme schneller an „des Pudels Kern“.

Durch die Rohkost sehe ich die Welt mit anderen Augen. Rohkost ist mehr. Rohkost ist eine/meine Lebensweise.

 

Welche Fehler werden aus deiner Sicht bei einer Rohkostumstellung oft gemacht?

Aus meiner Sicht wird zu viel Obst und in nichtsaisonalen Zeiten gegessen, da wir so sehr süß-gepolt sind. Zu viel hochgezüchtetes Obst. Zu viel Zucker in den stark veränderten Früchten. Und das auch noch im Winter …

Dann folgen Hautrisse an den Fingern und den Mundwinkeln. Der Körper ist untergenährt und unterversorgt. Verlangt nach mehr. Irrtümlich dann in unserer Wahrnehmung mehr an „Müll“. Und wir fangen an zu frieren.

Während der Umstellung auf Rohkost sind Entgiftungserscheinungen möglich. Wenn ich diese nicht erkenne, dann meint man, man verträgt die Rohkost nicht.

Bei mir war und ist es die Haut. Heute sehe ich manchmal immer noch aus, wie in der tiefsten Pubertät.

Hier also die häufigsten Fehler aus meiner Erfahrung:

  • zu viel Obst und das auch noch außerhalb der jeweiligen Saison
  • zu wenig Grün (Wildkräuter, Spinat, Grünkohl – je nach Saison)
  • zu wenig naturbelassene Rohkost
  • zu viel pulverisiertes Superfood (macht die Rohkost unnötig teuer)
  • zu viel Salz (ist auch mein „Laster“)
  • zu viel Dogmatismus und Missionieren
  • das Denken, immer „satt“ sein zu müssen
  • zu wenig wirklichen Hunger

 

Was möchtest du Rohkost-Anfängern empfehlen?

Nur eine Woche reine Rohkost. Und dann erleben, was da passiert. Also einfach mal machen.

Eine Investition in sich selbst: Colon-Hydro-Therapie, denn im Darm sitzt der Tod. Und regelmäßige eigene Darmspülungen zu Hause. Geht ganz einfach ohne viel Aufwand.

 

Du bist eine junge Oma von zwei Enkelkindern. Wenn wir mit der Natur und der Welt weiter so umgehen wie bis jetzt, was glaubst du wie die Zukunft deiner Enkelkinder aussehen wird?

 

Wenn wir so weiter machen wie bisher? Wir sind auf einem sehr ungünstigen Weg gelandet.

Solange wir denken, dass Wissenschaft und Technologie uns aus diesem Schlamassel herausholen können oder der Durchbruch kommt, dass Krebs endlich besiegt werden kann, sind wir auf einem Holzweg.

 

So werden wir irgendwann in naher Zukunft gezwungen sein, nachdem zu suchen, was wir alle im Leben wichtig finden. Was wirklich bedeutsam ist.

Wenn ich die momentane Entwicklung weiterspinne, dann werden wir als Europäer Unmengen an Flüchtlingen bewältigen müssen, die zu hunderttausenden an den Küsten Afrikas stehen. Das wird unsere Gesellschaft massiv verändern, da wir nicht in der Lage sind, die Ursachen der Flucht in unserem eigenen Handeln zu entdecken und zu „beheben“.

Wenn wir gut sind, dann werden wir es geschafft haben, in Afrika Wind- und Sonnenergie zu erzeugen. Damit die Menschen vor Ort ihre Energie und den zwingend notwendigen lokalen Wohlstand generieren können.

Wir werden in 50 Jahren eine völlig andere Welt haben, da schon viel zu lange kein Interesse daran besteht, ein gemeinsames Europa entstehen zu lassen.

Wir werden in einigen Jahren wieder leidvoll erleben, dass wir nur aus Katastrophen lernen werden. Wir sind weder individuell noch kontinentalgesellschaftlich in der Lage, Prophylaxe zu betreiben.

Die iberische Halbinsel werden wir möglicherweise aufgeben müssen, wenn wir die „2 Grad-Grenze“ überschreiten. Die Griechen müssen sich eine neue Heimat suchen. Von Rom an südwärts werden sich die Menschen einen anderen Platz zum leben suchen. Das wird so heiß werden, dass da keiner mehr leben will und kann.

Wir werden große Probleme mit unserem Trinkwasser bekommen, da wir unser Wasser mit Nitraten und Phosphor versauen.

Wir steuern unausweichlich auf ein „Peak Everything“ zu. Denn aus begrenzten Ressourcen zu schöpfen, als gäbe es kein Ende, führt unausweichlich ins AUS.

Wir brauchen keine neuen Technologien. Die wirklichen Veränderungen, die wir brauchen, um diese düstere Aussicht zu verhindern, sind ethische Fragen, die wir dringend beantworten müssen.

Wenn wir unser gesellschaftliches Renditestreben auf den menschlichen Körper übertragen, dann ist das hochgradig streuender Krebs. Dafür braucht man keine Universitätsausbildung. Wir leiden an einem Wirklichkeitsverlust. Noch.

Weg von einem Wachstumsmodell hin zur Umverteilung nach Werten. Nicht nur innerhalb einer Gesellschaft. Auf Individualität zu setzen, darüber werden wir in Zukunft nur noch lachen.

Die kurzfristigen Horizonte unseres eigenen Lebens wird die Zukunft meiner Enkelkinder massiv verändern.

 

 

Du hast eine enorme Transformation durchgemacht. Wo hast du deine Motivation gefunden und welche Tricks würdest du jemanden geben, der seinen inneren Schweinehund nicht überwinden kann?

 

Ja, ich habe eine unglaubliche Transformation durchgemacht.

Ich war im August 2003 ca. 115 kg SCHWER. Ende August kippte DER berühmte Schalter. Ich wollte mit meinem ganzen Willen vor meinem 40. Geburtstag meinen ersten Berlin-Marathon laufen.

Da half vorher kein: #ab morgen, #ab Montag, #01. des nächsten Monats

oder am allerbesten: #ab 01.01. …

Ein Jahr später wog ich „nur“ noch 70 kg. In einem Jahr verlor ich ca. 45 kg Ballast.

Die nächsten Jahre bin ich sehr oft durch die Hölle gegangen. Abnehmen ist nur die eine Seite der Goldmedaille. Mein Gewicht halten war viele Jahre eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit meinem seelischen Ballast. Mittlerweile halte ich mein Gewicht bei 63 – 67 kg.

Mein rohveganer Lebensstil, meine Fähigkeit immer wieder auf die Themen meines Schattens zu schauen und die Freude an der Bewegung sind die wesentlichen Gründe, warum es mir gelingt, mein Gewicht zu halten. Und damit jede weitere Veränderung möglich zu machen.

Mittlerweile muss ich meinen Schweinehund weitgehend nicht mehr überwinden.

Wenn, dann zeigt er sich als Schweinehündchen. Gottseidank. Das war lange anders. Dann habe ich mir immer vorgestellt, wie stolz ich bin, wenn ich mich bewegt habe. Und wie großartig sich dies danach anfühlt. Mit diesen Bildern im Kopf gelang es mir in der Vergangenheit meinen inneren Schweinhund schnell wieder in seine Hütte zu schicken. Dort war er ganz stumm. Bis zum nächsten mal als er mich wieder anbellte. Dann holte ich mir wieder und wieder diese Bilder und das Gefühl nach dem Laufen.

 

Was möchtest du am Ende deines Lebens sagen können?

 

Ich werde am Ende meines Lebens meinen Enkeln und Urenkeln Geschichten des Gelingens und der Zuversicht aus meinem Leben erzählen. Dabei in einem Garten sitzen und anderen Menschen Mut machen. Sie inspirieren und einladen Veränderungen zu wagen.

Meinen Enkeln und Urenkeln von glücklichen und zufriedenen Menschen berichten, die ich durch mein Sein beflügelt habe. Ich berichte darüber, dass es gelingt, die Welt im Kleinen ein bisschen besser zu machen.

Das heißt für mich, nicht umsonst gelebt zu haben.

 

Wie sehen deine Projekte aus?

Am 06.11.2016 nehme ich mit Michael Klotzbier an der AOK-Heldenstaffel teil. Darauf freue ich mich sehr.

Ich werde weiter über und mit meinem Blog Menschen einladen, neue Wege zu gehen. Ihnen Mut machen, dass Veränderungen gelingen können. Und sie inspirieren. In ihnen Leben wecken.

 

Meine Vision:

Ich gebe Workshops und Seminare, in denen ich meine Begeisterung und die Fähigkeit zur Veränderung weitergeben kann. Es gelingt mir dabei in Kooperationen, meine Entzückung für die Rohkost an andere Menschen weiterzugeben.

Und ich schaffe es, genau das Thema Veränderung und Loslassen können auf die Bühne der Führungsfähigkeit ins Business und somit in die Wirtschaft zu tragen.

Ich will „Reinventing Organisations“ leben. Denn das ist das, was wir alle brauchen. Neue Formen sinnstiftenden Zusammenseins zu finden und zu erleben.

Und ich werde vor meinem 50. Geburtstag mein eigenes Buch geschrieben haben.

 

Vervollständige bitte diese Sätze:

Rohkost ist für mich … meine Befreiung, meine Lebensweise.

Für Rohkost (würde ich gerne) … gebe ich gern einen guten Teil meines bescheidenen Budgets aus.

Außer Ernährung … gibt es in meinem Leben noch andere Dinge, die zu meiner seelischen Balance gehören.

 

Hast du ein persönliches Motto?

Ja, habe ich. Ich liebe David Bowie. Ein Meister der Veränderung. Und der Inspiration.

„Sprich in Extremen, es wird Dir Zeit sparen.“ – „Speak in extremes. It ‚ll Save you time.“

We can be heroes, just for one day.

 

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Wir sehen uns bestimmt bald auf einer der nächsten Rohvolution®.

Sehr sehr gern.

UND ich danke DIR. Dafür, dass Du Dich mit den Fragen wirklich beschäftigt hast. Diese auf mich bezogen sind.

 

 

 

D A N K E